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KLARHEIT

(Personalmanager-Kongress 2026 in Berlin)

Einblick in die Welt der tollen Veranstaltung PMK 2026 von Thomas Frey

Der PMK in diesem Jahr beschäftigte sich mit dem Thema KLARHEIT…das zog sich konsequent durch alle von mir besuchten Vorträge.

Jetzt gets loos..

Durch das Programm führen wieder :

Clara Pfeffer, (Politik-Korrespondentin bei RTL, ntv-Moderatorin und Podcasterin)
Dr. Hajo Schumacher

Hajo und Clara begrüßen das Publikum via KI…
so kündigen die beiden es an….Clara imitiert dabei Helene Fischer…(also quasi eine manuelle lebende KI :-)..kommt gut rüber

Der Präsident des BPM hält seine Eröffnungsansprache

Matthias Kempf (CPO Knauff Group), Präsident des BPM eröffnet den Kongress: KLARHEIT

„Motto des diesjährigen PMK: Klarheit“

Klarheit ist ein schlichtes Wort.

In der aktuellen Zeit wichtiger denn je:

  • Technologische Umbrüche
  • Unsicherheiten im Arbeitsmarkt
  • Kriege
  • …

Das alles führt zu einer Überforderung.

Das diesjährige Motto des PMK ist daher Klarheit, bewusstes Bild mit Wolken wurde gewählt, denn diese müssen immer wieder zur Seite geschoben werden.

Zu Klarheit zählt:

  • Mut haben
  • Haltung zeigen

Das zeichnet Führung aus.

  • Welche Themen sollen wann angefasst werden?
  • Welche Entscheidungen müssen getroffen werden?

Menschen suchen nach Verlässlichkeit, das ist ein Schlüssel um die junge Generation zu ermutigen.

Auch das Thema KI spricht Herr Matthias Kemp an:

Welches Ziel verfolgt KI, welche Komplexität steckt dahinter?

Hier gilt es ebenfalls Klarheit zu schaffen:

  • Für mich selber

Welche Werte sind mir wichtig?

  • Für HR

Was soll gestaltet werden?

  • In der Kommunikation

Vertrauen schaffen durch Ehrlichkeit und den Mut haben, auch unbequemes klar anzusprechen.

KI-Technologie ersetzt keine Führung. Führung bedeutet:

  • Die richtigen Fragen zu stellen.
  • Zukunft ist nicht Lautstärke, sondern Orientierung geben.

KEY NOTE: Keine Zeit für Unklarheit: Was Neurochirurgie über Entscheiden, Verantwortung und Führung lehrt

Prof. Dr. Peter Vajkoczy Charité – Universitätsmedizin Berlin

Menschen suchen Orientierung

Neurochirurgie ist Komplex. Hier sind Eckpunkte wichtig um Klarheit zu schaffen.

Klarheit schaffen durch Orientierung im Team

Teamarbeit- durch nutzen von Talenten eines Jeden

Dran bleiben, gerade auch wenn Informationen fehlen, gerade dann, wenn es komplex wird. Aber auch zu viele Daten erzeugen Unsicherheit

1. Die Welt wird lauter

Feinde der Klarheit:

  • Keine Infos
  • Fehlende Zeit
  • Fehlen von Entscheidungen
  • Komplexität

2. Klarheit schaffen durch:

Stetiges Lernen, zum Beispiel durch kleine Verbesserungen.

In einem Wust von Informationen Struktur und Muster erkennen. Das wesentliche herausfiltern aus Informationen.

Hauptfeinde der Klarheit:

  • Unsicherheit
  • Zeitdruck
  • Konsequenzen der Entscheidungen
  • Komplexität

3. Anatomie der Klarheit:

Mach das was deinem Talent entspricht.

Klare Anforderungen formulieren, auch unbequemes dabei berücksichtigen


Dr. Vajkoczy zeigt dann diverse Beispiele aus dem Operations-Sal.

Beispiel: Unsicherheit:

Patientin ist bei einer Hirn-Op wach dabei

Klarheit ist die Fähigkeit auch in einer ungewissen Situation zu wissen was man zu tun hat, damit die Situation klar wird. Das wird durch die Aussagen im Clip verdeutlicht.

Beispiel: Zeitdruck:

Bei einer Operation geschieht etwas unsicheres, ein platzendes Aneurysma.

Klarheit entsteht nicht in unsichere Situation. Klarheit zeigt sich, wenn wir adäquat darauf vorbereitet sind, gerade unter Zeitdruck. Dahwer gelingt es dem Arzt hier entsprechend zu reagieren.

Beispiel: Konsequenzen der Entscheidungen:

Patient muss sich zwischen 2 Alternativen entscheiden.

Entweder einen Tumor entfernen, mit der 70%- Möglichkeit länger zu überleben, jedoch mit diversen körperlichen Einschränkungen.

Tumor nur teilweise entfernen, mit einer kurzen Lebenszeit, jedoch mit einem funktionalen Körper.

Sich bei Entscheidungen bewusst sein, dass die Konsequenzen unter Umständen ein Leben lang nachhallen.

Komplexität

Viele „verkleidete Kleinigkeiten“ führen zu etwas Großem….Akkumulation….Komplexität zu durchdringen ist quasi ein 5-Kampfmatch.

Wichtig: Während des Vorgangs „Klar“ zu bleiben.

Klarheit entsteht durch:

Eigene Akkumulation, stetiges lernen, somit Schritt für Schritt die Unklarheit in Klarheit wandeln, manchmal in den kleinsten Stellschrauben.

4. Klarheit durch SPRACHE

Mach das wofür du Talent hast…empfehlen wir unseren Kindern, oder beruflichen Neueinsteigern. Gemäß einer Textzeile aus dem Song Remember the Name von Fort Minor:

  • Luck (Der Erfolg, der sich durch die Klarheit einstellt)
  • Skill (Klarheit ist keine reine Glückssache, sondern ein Handwerk, das Sie trainieren können)
  • Will (Die bewusste Entscheidung zur klaren Kommunikation)
  • Pain (Missverständnisse, Kommunikationsblockaden und das Gefühl, nicht verstanden zu werden.)

Je präziser Sprache, desto präziser das Denken.

Emotionalität

Beispiel Japan:

Japaner sollen vor einer OP „Angst“ haben

In Japan gibt es jedoch 3 Worte für die Begrifflichkeit

  • Angst
  • Ehrfurcht
  • Respekt

Wichtig ist es Respekt zu haben, Klare Sprache und klare Emotionen. Durch die Klarheit die Emotion erst mal verstehen, das gibt Orientierung.

in Deutschland gibt es für die Angst nur ein Wort –>ANGST

Werte

Darin mündet alles.

Wert Geduld

Sein Lieblingswort ist Geduld:
Wenn ich einen großen Fisch fangen will, weiß ich, der Fisch zieht mich rein und raus und rein und raus und ich benötige dafür Zeit.

Geduld ist wichtig als Hilfestellung für Resilienz.

Fokussiert sein und Beharrlichkeit (also geduldig sein) führen zum Erfolg.

Wert Demut

Sich vorher bewusst sein, nicht abheben, sich der Realität stellen, die Realität über sich stellen. Keine blinden Flecke zulassen.

5. Klarheit durch Handeln

Klarheit steht weit vor der Operation, die sorgfältige Vorbereitung ist wichtig

Zu Beginn nur 85% geben, dann habe ich Reserve für die 100% (gelernt von Carl Lewis)

Hintenraus der schnellste sein, nicht von Anfang an 100% geben..

Klarheit bedeutet zu wissen, wann welches Tool gezogen wird, die Richtigen Prioritäten zur richtigen Zeit zu setzen.

6. Alles in die Organisation bringen

Zum Beispiel durch ein einheitliches Auftreten, Kleidung kann und ist Kommunikation (zeigt Bild von unterschiedlichen OP-Teams:

Sich die Frage stellen: Wofür stehen wir in der Organisation.

Klarheit schaffen, durch Standards.

Klarheit entsteht innerhalb der Komplexität.

Vom Bundestag zur Lufthansa Group und ins HR-Management – warum Zick-Zack-Biographien uns besser machen!

Johannes Vogel | Eurowings- Leitung Personal und Recht

Johannes Vogel ist eine ehemalige Führungskraft in der Bundesagentur für Arbeit als auch hauptberuflich in der Politik, als einer von drei stellvertretenden Bundesvorsitzenden der FDP und war Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion.

Er ist in der Wahlnacht zurückgetreten und hat sich neu orientiert.

Warum er sich mit Anfang 40 einer neuen Branche und einer neuen Aufgabe orientiert hat erklärte er in seinem Vortrag.

In der Wahlnacht von der Rolle innerhalb der FDP ausgetreten und sich bewusst neu orientiert.

In Asien ist es selbstverständlich zu wechseln, dort sind Zick-Zack Biografien selbstverständlich.

In Deutschland ist es immer noch ein Standard, innerhalb der Branche zu bleiben. Einmal Politik, immer Politik.

77% der DX- Vorstände bleiben in der gleichen Branche!

Ist das gut?

Nein, so seine Meinung, das können wir besser.

Eine Gesellschaft benötigt Aufstiegschancen und Mut.
Wenn eine Gesellschaft viele unterschiedliche Menschen anspricht, dann findet Entfaltung und Entwicklung statt.

Zuwanderung bringt daher Frische in allen Belangen.

Solides Fachwissen mit unterschiedlichen bestehenden verbinden, das ist Innovation.

Beispiel Iphone:

Touchscreen mit Mobilität kombinieren.

Dadurch wurde eine neue Perspektive geschaffen, durch das kombinieren von offenen Systemen.

Die wirkungsvollsten Menschen verbinden solides Wissen mit ungewöhnlichen Kombinationen-> dadurch ein extrem hoher Durchbruch.

Offene Menschen verlassen ihre Komfortzone und wollen wieder neu anfangen, einen „Reset „ durchführen.

Nicht die Routine führt zu einer Entwicklung, sondern sich neu erfinden müssen.

Er ist Pilgern gegangen und hat dabei viele Menschen kennen gelernt.

Dabei festgestellt, das der Europäer sich schwertut mit dem Neuen….ZIG ZAG ist unüblich.

Beispiel für Zick-Zack Menschen:

Robert McNamara
war in drei prägenden Branchen tätig: In der Automobilindustrie, in der Regierung/Verteidigung (unter JFK) sowie im Banken- und Entwicklungswesen

Nandan Nilekai
ist vor Mitbegründer des IT-Giganten Infosys bekannt. Er war jedoch in mehreren Sektoren tätig, darunter Informationstechnologie (Software), E-Governance (öffentlicher Sektor), Bildungstechnologie (Non-Profit) und Finanztechnologie/Digitale Infrastruktu

Frank Jürgen Weise,
war von 2004 bis 2017 Vorstandsvorsitzender der Bundesagentur für Arbeit und war im Laufe seiner Karriere jedoch in vier zentralen Bereichen tätig: dem Militär, der Automobilindustrie, der IT- und Logistikbranche sowie im öffentlichen Dienst und im Non-Profit-Sektor.

Das sind Grenzgänger die etwas bewegt haben.

39% der Kernkompetenzen verändern sich bis 2030, zugleich geht fast ein 3tel der Erwerbstätigen in Rente.

Zick-Zack ist Wertvoll

Er ist von der Politik in der HR gewechselt, weil er seine Kenntnisse in der Verhandlungsführung einbringen kann und hier ein Teil seiner Kompetenzen einsetzen kann. HR bedeutet zudem Gestaltung und Menschen zu etwas zu befähigen.

Airline, weil die Eurowings die Menschen innerhalb Europas verbindet und dadurch Erlebbar macht.

2 Bitten zum Schluss:

  • Den nächsten CV genau zu prüfen, wo steckt Potential bei einem wechselhaften Menschen.
  • Sich zu hinterfragen, will ich nicht mal abbiegen?

GERMAN MUT nicht GERMAN ANGST

Die ersten Sekunden zählen! Wie Sie sich 100% ­Aufmerksamkeit zu ­Beginn Ihres ­Vortrags sichern

Timo Sämann | Profisprecher, Sprechtrainer, Speaker

Den Sprecher oder Präsentator erwartet ein gespannter Raum, das Publikum hat eine gewisse Erwartung. Die Bühne gehört den der da Vorne steht. – doch, wie soll man starten?

Wenn du dein erstes Wort sagst, hast du bereits akustisch 3 Dinge über dich verraten:

  • Wie intelligent du bist
  • Aus welchem sozial ökonomischen Milieu du kommst
  • Ob du wirklich Lust auf das Thema hast.

0,4 Sekunden = Der erste Eindruck

30 Sekunden um den kompletten Saal zu erreichen

Klarheit ist wichtig, Klarheit beginnt lange vor dem Vortrag.

1 Vorbereitung

Welches Ziel verfolge ich mit dem Vortrag

Infos geben, unterhalten…?

Wer ist meine Zielgruppe

Die Zielgruppe definiert, wie ich sprechen und wirken soll

Was ist meine Rolle

Bin ich Lehrender oder Informierender…oder

Grundemotion induzieren (Was will ich erzeugen)

  • Freude
  • Überraschung
  • Spannung

2 Warm-Up

  • Trinken
  • Dehnen
  • Bauchatmen
  • Aufwärmen

3 Performance

3 Grundelemente des Sprechens

  • Aufrichten
  • Gestikulieren
  • Lächeln

Wenn du selber spürst was du sagst, das erzeugt die innere Stimmung.

Wort folgt Geste

Dynamik beim Sprechen, Pausen einbauen und Betonung bewusst einsetzen.

Haltung beginnt im Sehen

Engin Çatık | Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie

Ich habe mir hier echt die Finger wund geschrieben….

Ja, wie die Saat, so die Ernte.

Dieses Sprichwort hängt am Portal der Friedrich-Werner-Schule. Dieses Sprichwort steht für die Veränderung der Schule exemplarisch.

In den vergangenen ca. 15 Monaten konnten er und sein Team beweisen, dass man gut säen kann und auch gut ernten kann.

Die Vergangenheit der Friedrich-Werner-Schule, die sah so aus. Es gab eine schwierige Lage. Daher der Ruf die schlimmste Schule Deutschlands oder auch die Schule der Schande zu sein. Es gab Jagdszenen auf Schülerinnen und Schüler. Ein Opfer musste in einen Supermarkt flüchten. Es gab Gewalt in Mobbing und es gab einen Reizgasangriff.

Vorausgegangen war tatsächlich ein Brandbrief, der bundesweit für Schlagzeilen gesorgt hat und auch im Bundestag thematisiert worden ist.

Der Brandbrief war sieben Seiten lang und beschrieb eine Atmosphäre der Angst. Der Brandbrief war so ein realer Hilferuf der Menschen vor Ort.

Er ist Schulleiter in Berlin. Er bezeichne, sich auch als Krisenmanager, es ist die dritte Schule, die er aus der Krise befreie oder begleite.

In seiner ersten Schule, war er noch Mitglied der Erweiterungsschulleitung.

Und dann wurde er im Januar 2025 gefragt, ob er denn nicht die Friedrich-Werner-Schule begleiten möchte.
Das Motto des heutigen Kongresses, ist Klarheit.

Und er glaube, dass man viele dieser Dinge, die man zur Klarheit benötigt, welche hier diskutiert werden, auch in der Schule braucht.

Die Komplexität und Ambiguität, denen mittlerweile alle gegenüberstehen.

Das heißt, die „gesellschaftlichen Kriege“, die an die Schule kommen, sind genau die gleichen wie in den Unternehmen oder in unserer Gesellschaft ankommen.

Wie die Migrationsverdichtung nach dem Bürgerkrieg in Syrien, natürlich die Corona-Pandemie, der Ukraine-Krieg, Afghanistan, aber auch der 7. Oktober.

All das sind Themen, die in der Schule ankommen.

Seine Aufgabe als Schulleiter und auch als Führungskraft ist selbstverständlich, auch diese Komplexität für die Kolleginnen und Kollegen zu ordnen.

Im Berliner Schulgesetz steht, die Gesamtverantwortung für die Arbeit, die Schule trägt, die Schulleitung.

Diesem Anspruch möchte er gerecht werden und dafür eben die Komplexität für seine Kolleginnen und Kollegen ordnen. Gleichzeitig ist es seine Aufgabe, die Rollen klarzustellen.

Er sei jemand, der Arbeit, Glück und das Leben „lebt“ und dafür gerne auch die Verantwortung übernimmt.

Er sorge dafür, dass Mitarbeiter, die sich für diese Arbeit, die sie vertreten, den Kopf frei haben, um diese zu gestalten.

An dieser Schule oder auch an den Vorgängerschulen war es selbstverständlich, auch von Bedeutung, Entscheidungen zu treffen, die mit Widerständen verbunden waren.

„Ich kann Krise“, das war keine bewusste Aussage, das sei ihm erst im Nachhinein auffallen.

Mittlerweile nutze er den Spruch sehr gern.

Drei persönliche Dinge:

  1. Er hatte das Glück, seine Biografie auch nutzbar machen zu können für meine Führungstätigkeit. Wie „man“ an seinem Namen hören kann, er ist türkeistämmig.
  2. Seine Großeltern sind als Arbeitsmigranten in den 60er-Jahren nach Deutschland gekommen.
  3. Sein Vater, war fast 15 Jahre im Gefängnis aufgrund eines Deliktes. Und seine Mutter war dementsprechend alleinerziehend von vier Kindern und hatte keine Ausbildung oder keinen Schulabschluss. Die Hintergründe haben seine Mutter nicht daran gehindert, vier Kinder großzuziehen, die ihren Weg gehen. Dieser Lebensweg hat natürlich seine Einstellung geprägt.

Zum Beispiel Sichtbarkeit:

Ihre Kundschaft (die in den Unternehmen), Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wollen die Führungspersönlichkeiten sehen und gesehen werden.
An einer Schule sind das die Schülerinnen und Schüler als auch die Lehrkräfte.

Und er glaube, dass ihm die Sichtbarkeit das ganz gut gelingt, weil er jeden Tag vor der Tür stehe. Er begrüße also jeden der kommt, die Kollegen und Kolleginnen und seine Schülerinnen und Schüler und beobachtet dabei, wie es ihnen geht.

Er schaue, ob sie hängende Augenlieder haben, ob sie die ganze Nacht Fußball geschaut haben, er schaut, ob sie glücklich sind, ob sie „frustig“ sind.

Man könnte meinen, das ist verschenkte Zeit. Denn es gibt durchaus auch administrative Aufgaben als Schulleitung. Er sei aber der Meinung, dass der Kontakt und das Sehen der Menschen, seines Systems, sehr wohl dazu beiträgt, dass die Arbeit, die sonst anfällt, geringer wird.

Er kann nämlich im Vorhinein prüfen, oder auch antizipieren, welche Herausforderung auf ihn am Tag zukommt. Und dann, neben dem Sehen der Menschen im System, also der Schülerschaft, der Elternschaft und dem Kollegium, hilft es auch dabei, Systemfragen zu beantworten.

Das Konzept, das dahinter liegt, hinter das Sie sehen, nenne er in der Regel zugewandte Autorität, Klarheit mit Menschlichkeit.

Wenn er von Konsequenz spreche, meine er damit keine Kälte oder keine Distanz, sondern damit wirklich Konsequenz.
Wenn Schülerinnen und Schüler Fehlverhalten an den Tag legen, dann haben sie Regularien.

Und dann muss konsequent agiert werden. Da ich jedoch immer Sichtbar bin, werden Konsequenzen auch akzeptiert.

Er gebe allen Menschen in seiner Schulgemeinschaft ein Vertrauensvorschutz. Der wird sicherlich auch mal missbraucht, das passiert.

Er versuche seinen Kollegen und Kolleginnen authentisch gegenüber zu treten, er muss keine Rolle spielen. Er zeige manchmal Emotionen zeige sich dadurch als Mensch um sich menschlich sichtbar zu machen.

Er glaube, dass das unter dem gegebenen Zeitgeist auch eine Rolle spielt, um Menschen aus der kommenden Generation auch zu führen.

Und der letzte Aspekt ist, dass er auch jemand sei, der sehr strukturlegend ist. Weil er das als Fürsorge für seine Mitarbeiter betrachte. Das heißt, je mehr Struktur herrscht, desto mehr Ressourcen haben Sie, um Schulentwicklungsprozesse mitzugestalten.

Da ist zum Beispiel Raum, der einem Rahmen geben kann. Die Kolleginnen und Kollegen haben den Raum, in welchem sie sich in gewisser Weise steuern und vorbereiten können

Aber sein Ziel ist es, nicht nur die Schulatmosphäre zu verbessern, sondern er möchte auch, dass sein Personal versteht, dass man nicht jede Situation strukturieren kann, sondern am Gegenteil flexibel auf Ereignisse agieren muss.

Sein Credo:
Übertrage auch Führung.
Das an der Schultür stehen und die Pausenbegleitung, da geht es hier eben darum, als Führungskraft sichtbar zu sein und die Vision zu präsentieren und vorzuleben.

Die Erfolge an der Schule nach 1, 5 Jahren sind mittlerweile belegbar durch Kennzahlen. Alle Menschen, die diese Zeit erlebt haben, sind immer noch an der Schule. Das heißt, der Behandlungsbereich dieser Menschen, die Resilienz dieser Menschen, ist enorm. Gleichzeitig sind sie geblieben und haben den Prozess mitgestaltet.

In den vergangenen 14 Monaten wurde viel erreicht:
Die Schule hat den dritten Preis, den die Schülerzeitung bekommen hat, das war das erste Mal. Die Schule hat einen Praxis-Lernpreis bekommen, es gab einen Schüleraustausch, drei Schüler über Stipendien ins Ausland.

Es gibt nicht selten Situationen, wo er getriggert wird von Schülerinnen und Schülern und ihren Familien. Das heißt also, das Konzept der Selbstführung spielt für ihn als Führungskraft eine enorme Rolle.

Er müsse dabei versuchen, in der Situation, wo er geführt werde, seine Emotionen zu kontrollieren.

Er ist der Meinung, dass das Konzept der Selbstführung einen großen Anteil seiner Tätigkeit ausmacht und deswegen auch dafür sorgt, dass seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich zunehmend sicherer fühlen.

Die Klarheit, die notwendig ist, der Anteil selbst sichtbar zu sein, das ist hoffentlich deutlich geworden.

Es geht hier eben nicht darum, in seinem Büro zu sitzen, um dort die strategischen Entscheidungen zu treffen, sondern er will seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gegenüber signalisieren, dass er genauso wie sie jeden Tag seinen Dienst leiste.

Er lade jedes Mitglied seiner Schulgemeinschaft ein, mitzugestalten. Es gelingt aber nicht, immer alle mitzunehmen.

Er statte sein Team mit allen Informationen aus, damit sie mitgeschalten können.

Er sei also transparent.

Er ist aber nicht der Meinung, dass er als Schulleiter immer dafür sorgen muss, dass er die Arbeit von den Mitarbeitern in der Schule durchführe.

Er ist der Meinung, dass der Lehrer einer der schönsten Berufe der Welt ist, wenn man tatsächlich wirklich viel gestalten kann. Schule ist nun mal oder muss ein lernendes System sein. Öffentlicher Dienst und Schule per se sind relativ träge. Wir haben kein Erkenntnisproblem aus der Wissenschaft. Aber der Übertrag von Wissenschaft über Verwaltung in Praxis dauert leider recht lange.

Das heißt, die Schule muss ein lernendes System sein. Vor allem müssen wir (Schule) auf den Wandel reagieren in Bezug auf die Digitalisierung.

Es bleiben drei Fragen zum Abschluss, die er gerne mitgeben möchte:

Wie sehen wir in unserer Organisation wirklich?

Und da möchte er gerne auch auf marginalisierte Gruppen zu sprechen kommen. Da geht es ihm in erster Linie um den Migrationshintergrund, um die Migration. Und das drängende Problem ist tatsächlich armutsbelastet und Armut.

Das, was allen hier an Schule, an Herausforderungen bewegen, ist, dass der Migrationshintergrund erstmal zweitrangig ist. Der spielt eine Rolle, weil kulturelle Codes eine Rolle spielen als auch Sprachdefizite, aber Familien, die bildungsnah sind und Migrationshintergrund haben, haben kaum Probleme in dem System. Aber Familien, die armutsbelastet sind und ein Bildungssystem nicht verstehen und er es übersetzen muss, die sind wichtige Themen.

Die zweite Frage, die er gerne mitgeben würde, ist, ob unsere Rollenerwartungen und auch Strukturen alle verunsichert.
Im Bereich der Strukturen und Erwartungen habe er sicherlich auch Nachholbedarf und müsste noch ein bisschen klarer kommunizieren.

Der letzte Aspekt und die letzte Frage, damit schließe er meine Keynote.

Was ist denn Ihre persönliche Tür der Gestaltung?

Wenn Mitarbeitende sichtbar werden: Wie Corporate Influencer:innen Orientierung geben – und HR neue Wirkung verschaffen

Dr. Winfried Ebner | MediaMarktSaturn Retail Group

Sehr schön präsentiert Dr. Winfried Ebner, Unterstützt durch Alexander Luyken #TelekomBotschafter und Juliane Manke #BERfluencer  das spannende Thema.

Das Thema Corporate Influencing führt zu einer gut informierten Belegschaft, durch die Belegschaft. Klasse Sache.

Influencing betreiben kann im Grunde jeder Mitarbeiter. Bei der Auswahl wird darauf geachtet, welche Motivation Menschen dazu bewegt, sich der Kamera zu stellen. Wenn erkennbar wird, dass jemand nicht sich sondern sein Team oder das Unternehmen in den Vordergrund zu stellen, ist schon mal die erste Hürde gegeben.

Wenn Mitarbeitende Sichtbar werden.

…Barbara berichtet von authentischen Kundenerlebnissen

…Daniel berichtet über seinen Markt

…Luca berichtet über seine Leidenschaft für Videoproduktion.

Sichtbarkeit wird erzeugt durch:

  • Community Treffen
  • Beitrag des Monats
  • Community Calls
  • Content Circles

Personalisierte Infos
Events
B2B Sales

  • Feedback Factory

Analyse Post
Community Feedback

In einem Call wurde zum Beispiel der Wunsch nach Fußball Sticker geäußert,
1 Woche später war das Programm aufgelegt.

Klasse Sache, so fühlen Sich die Menschen im Unternehmeskosmos aufgehoben! Und wenn dann noch der CEO einen Kommentar „likt“

Die große KI- Rechnung: Was Technologie wirklich leistet und was Organisationen ändern müssen

Anna Kopp | Director Microsoft Digital Germany (CIO/CDO) and Regional Office

Die Realität: Wir werden nie fertig.

KI unterstützt, die Arbeit bleibt, die Arbeit wird nie fertig.

KI im Fokus, jedoch vor dem Hintergrund:

Wir haben Fachkräftemangel, und KI ist der Arbeitsplatzvernichter ?

  • 275 Durchschnittliche Anzahl der Unterbrechungen pro Tag – alle 2 Minuten
  • 122% Anstieg der Anzahl der Bearbeitungen in PowerPoint in den 10 Minuten vor einer Besprechung im Vergleich zu den 3 Stunden davor
  • 60% Anteil der Besprechungen, die ad hoc stattfinden
  • 58% Anzahl der Chats, die täglich außerhalb 9 – 17 Uhr gesendet werden- ein Anstieg von 15%
  • 75 % der Befragten nutzen KI am Arbeitsplatz, 46% davon fingen damit vor weniger als 6 Monaten an.

Wer Wettbewerbsfähig sein möchte, kommt an einer Implementierung von KI noch vorbei.

Wichtig: Die Mitarbeitenden müssen Zeit zum Lernen bekommen.

Die Strategie:

Leitplanken und Kontrolle durch klare Steuerung

Grundlagen schaffen

  • KI ist Chefsache: Entscheidung!
  • KI-Verantwortung: CIO und/oder CAIO
  • Prioritäten setzenà Datenbasiert
  • Strategie aufstellen und nachliefern
  • Probleme identifizieren, nicht erfinden
  • Betriebsrat ASAP einbinden
  • Governance Board und Leitplanken schaffen

Gezielte Lernstrategien:

Mitarbeitende unterstützen durch eine Mitarbeit-Akademie, Rollenbasierte Trainings, Position-basierte Trainigs, einen „Prompt Buddy“ zur Verfügung stellen

Persönliche Produktivität: Einsatz von Agenten als Assistenten mit Zugriff auf meine persönlichen Daten.

Team Produktivität: zentral gebaute Factory-Agenten übernehmen Workflows für Teams und Segmente

KPIs: Erfolgskriterien

  • Zufriedenheit durch Umfragen
  • Senkung Anzahl Tickets
  • Benötigte Zeit bis zur Lösung
  • Steigerung der Produktivität
  • Anzahl der Übergaben von Eskalationen an menschliche Assistenten

Quantitative Erfolge bereits im ersten Jahr

ChatGPT bietet auf die Antwort einer Frage eine neue Frage an, soll ich noch…..

KI soll eine Antwort auf eine Frage geben und dann SCHNAUZE!

…nicht noch mal 1.000 nachfragen generieren.

Die KI-Rechnung:

KI verschiebt Arbeit- KI löscht die Arbeit nicht.

Wer steuert, wohin die Kapazitäten fließen?

Freie Kapazität. Kostenverlagerung.
53% der KI-Nutzer: schneller , präziser
-Analyse Bitkom 2025-
31% der Unternehmen: kein Kostenrückgang durch KI
-McKinsey 2024-
Routinearbeit: Suchen, Zusammenfassen, Standardbrwowsen entfällt 29% berichten sogar steigende Kosten
-McKinsey 2024-
36% verbessern bestehende Produkte,
23% schaffen neue Produkte
-Analyse Bitkom 2025-
81% der Engineering-Leader: mehr Review-Aufwand seit KI-Einführung
-Harness 2025-
Neue Rollen entstehen: Governance, Qualitätssicherung, Change- Management 53% nennen rechtliche Unsicrheit als größte Hürde
-Analyse Bitkom 2025-

Zusammenfassung und Takeaway ihres Vortrags:

KI ist hier, KI ist Chefsache

Die Team-Planung von morgen fängt heute an

Wettbewerbsfähigkeit und Ressourcenimplementierung kann nur mit neuen Technologien gelingen

Die Arbeit bleibt, die Kosten auch, nur wird sie anders verteilt werden müssen.

Sonst noch was?

Kurz und Knapp: War einfach wieder Klasse…isdochehklar!

Achja…am Ende gab es doch noch KI..die HajoHelene!

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